.zurück in die zukunft?

.oder: .ich kann es nicht mehr hören…


5 Antworten auf „.zurück in die zukunft?“


  1. 1 yetzt 05. September 2008 um 16:43 Uhr

    wieder was neues von dir! juhu!

  2. 2 ente 05. September 2008 um 20:58 Uhr

    schön, wieder was neues zu sehen/lesen :)
    und vor allem ein wichtiges Thema, das du da ansprichst!

  3. 3 :t: 08. September 2008 um 10:55 Uhr

    .vielen dank! :)

  4. 4 derderdiewahrheitschreibt 17. September 2008 um 4:04 Uhr

    ich bewundere deine comics, den zeichenstil und einfallsreichtum, d.h. bearbeitung der aktuellen queerthemen. allerdings wage ich doch zu bedenken zu geben, ob die comics nicht zu sehr in radikal-linke cliches verfallen (z.B. polizei diskussion) und allzu menschliches verachten? muss jeder_R anti-rassistisch, -sexistisch, -kapitalistisch, -lookistisch, -und-sonstwie-istisch perfekt sein? ick wees nich …

  5. 5 :t: 17. September 2008 um 13:26 Uhr

    .hui!
    .vielen dank fürs komplimentieren!

    .ich denke, dasz niemand „perfekt“ ist oder sein kann, vor allem, da dieses meiner meinung nach auch eine ansichtssache ist, was „perfekt“ ist.
    .allerdings finde ich es schon gut, für sich selber einen gewissen „anspruch“ (und damit meine ich, sich bewusst für oder gegen dinge zu entscheiden) zu wählen und zu versuchen, dem auch gerecht zu werden.
    .klappt oft nicht so gut und es ist viel arbeit (mit sich und den anderen), aber ich finde, es lohnt sich. denn wenn ich/wir es nicht selbst versuche/n, ändert sich auch nichts.
    .und allein „gut gewollt“ ist nicht gleich auch „gut gemacht“, finde ich… da gehört meistens mehr zu…

    .und ich ordne mich selber schon als „links-radikal“ ein, was auch immer das für ein cliche sein mag. dem entspreche ich wahrscheinlich auch dann wieder oft genug auch nicht. z.b., dasz ich das internet nutze, um meine meinung los zu werden…

    .zur polizei-debatte hab ich (meiner meinung nach,) eine ziemlich differenzierte und für mich klare einstellung*, die in einem comic aber durchaus nicht in einem panel platz findet. deswegen auch der link zu dem blog mit den (weiteren) argumenten. aber ich unterhalte mich auch gerne hier weiter zu dem thema.

    .und ich hoffe sehr, dasz ich das, was du als „allzu menschlich“ beschreibst, nicht verachte.
    .ich nehm mich/trouble x nicht aus der kritik aus. deswegen zeichne ich ja auch immer wieder mich/trouble x als die person, die grad „doofe“ sachen macht und denkt. (siehe denkblase vorletztes panel.)
    .aber ich denke auch, dasz es nichts bringt, sich ständig nur auf die eigene „menschlichkeit“ zu berufen und damit eigenes (doofes) verhalten zu rechtfertigen oder zu entschuldigen, ohne sich wirklich damit auseinander zu setzten…

    .und dieser blog soll ein versuch sein, über genau diese dinge zu diskutieren…

    .naja.
    .lieben gruzsz.
    :t:

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    *.ein kurzer text zum thema, den es auch schon bei myspace zu lesen gab:

    08 Jul 2008
    „linke“ räume vs. „trans*“-räume

    -.“linke“ räume sind u.a. ein versuch einen „schutzraum“ für viele menschen zu gestalten, die u.a. repressionen von und durch vertreter_innen des staates erfahren haben oder potientiell davon betroffen sind. dazu gehören u.a. illegalisierte menschen.

    -.“trans*“ räume sind u.a. ein versuch einen „schutzraum“ für viele menschen zu gestalten, die in der „mehrheitsgesellschaft“ repressionen und diskriminierung ausgesetzt sind.

    .wenn ich mich in „trans*“-räume begebe, sollte es meiner meinung nach zu erwarten sein, dasz dort keine übergriffe aufgrund von (m)einer „trans*“-identität stattfinden.

    .und wenn ich mich in „linke“ räume begebe, sollte es meiner meinung nach ebenso klar sein, dasz sich dort illegalisierte menschen und von repression (durch den staat) betroffene menschen aufhalten können.

    .folglich bedeutet allein das dulden einer anwesenheit von auch nur einem „polizisten“ in „linken“ räumen, das verdrängen von vielen menschen, für die genau diese räume geschaffen werden.

    .wenn ich „trans*“ und auch noch bulle bin, habe ich genügend (trans*-)räume, in denen ich mich aufhalten kann, warum müssen es auch noch die „linken“ sein?
    .wenn ich einen „bullen“ zum_r freund_in hab, warum musz ich unbedingt mit ihr_m in „linke“ räume?
    .wenn ich mich als „links“ identifiziere, wie kann ich das verdrängen von vielen marginalisierten menschen durch die „akzeptanz“ eines einzigen (priviligierten/hierarchie-unterstützenden) menschen vertreten/rechtfertigen?

    .und worin besteht das problem, räume als „zielgruppen-spezifisch“ zu kennzeichnen?
    .und worin besteht das problem diese „schwerpunkt-setzung“ zu respektieren?

    .ich verstehs nicht…

    :t:

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