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TROUBLE X - SUPPORT | HELP

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QUEER is (not) DEAD

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Finally it’s done!

It took me eight years to complete issue #3:
TROUBLE X – queer is (not) dead.
„because sometimes staying alive is enough“.

Come and celebrate the release with me with my biggest exhibition so far. @Transtagung München, May. 5th – 8th.

It will also be the first chance to read my new comic on „support/help“ as well as the last opportunity to purchase some of the very last and long kept to myself 10 screenprinted posters of my first TROUBLE X exhibition ever.

I‘ll put the comic and the whole zine online (for free download) when I come back. If you want a free copy you can print it out yourself then or order it via e- or snail-mail. I‘m taking orders right now but might need some time (until after the council) to reply. Costs are within germany 1,-€ and outside germany 3,20€ for the postal fee.

t@trouble-x.info or yori.gagarim@googlemail.com

Welt-Aids-Tag

For Today:

„There is no shame in being HIV+, the society/communities who make this a stigma should be ashamed!“

and (inspired by roh petas):

„Everybody has a HIV-status – go check yours!“

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Vor einiger Zeit hatte ich folgende Mail im Postfach für eine bundesweit einzigartige Veranstaltung, die aufgrund mangelnder Anmeldungen leider ausfallen musz. Ich denke nicht, dasz dies ein Zeichen für eine besonders hohe Nichtbetroffenheit unter Trans*Menschen ist, sondern eher für mangelnde Vernetzung in Kombination mit hoher Stigmatisierung (unter (Trans(*))menschen mit HIV).
Sehr schöne fände ich, wenn es diese Veranstaltung in Zukunft geben könnte und noch schöner, wenn sie ebenfalls Transsexuelle, Agender und Inter*- Menschen sowie Menschen mit diesen oder ähnlichen Hinter- und Vordergründen einschlieszen würde.

Hier die Mail vom Oktober, vielleicht läszt sich ja sowas wie eine Warteliste oder so einrichten…:

„Mit der Bitte um Weiterleitung:

Sehr geehrte Menschen, bisher gab es bundesweit, unabhängig von den Positiven Begegnungen in Kassel 2014, noch keine Möglichkeit für Trans*Menschen mit HIV sich zu treffen, um sich miteinander auszutauschen und zu vernetzen. Erstmals findet nun vom Fr, 11.12.2015 — So, 13.12.2015 in der Akademie Waldschlösschen ein unabhängiges Treffen zu dem Thema statt,dass einen Raum schaffen soll, um miteinander in Kontakt zu kommen und über mögliche Besonderheiten oder spezifische Herausforderungen im Leben mit HIV zu diskutieren. Gemeinsam wollen wir schauen, was es braucht, damit das Thema dauerhaft seinen Platz in den AIDS-Hilfen und den Trans*Beratungen und -Gruppen sowie darüber hinaus findet.

Aus dem bisherigen Austausch wurde klar, dass Trans*Menschen sich nicht immer als HIV-Positiv in Ihren Gruppen outen, genauso wenig möchten positive Menschen nicht immer über ihr Trans*sein in den HIV-Selbsthilfegruppen reden. Mit diesem kurzen Hinweis möchten wir darum bitten, einen Aushang zu machen, so dass Menschen, mit uns Kontakt aufnehmen können, ohne dass es ein Outing für sie bedeuten muss.

Auf Wunsch verschicken wir den Flyer gern noch in Papierform, damit er ausgelegt werden kann.

https://www.waldschloesschen.org/…/veranstaltungsdetails.ht…
Veranstaltungsdetails – Akademie Waldschlösschen
Wir sind ein Ort der Begegnung, der sich der Humanisierung der Gesellschaft verpflichtet fühlt – offen für alle Menschen auf der Suche nach neuen Erfahrungen und Orientierung im gesellschaftlichen Wandel.
waldschloesschen.org“

Um Missverständnisse zu vermeiden: Diese Veranstaltung fällt leider aus!

TDOR 2015

Today is Transgender Day of Rememberance.

I didn‘t prepare anything this year and I‘m not even sure if I even want to or even should speak up at all.

So I was browsing through my timeline and looking for some inspiration and_or a good link, that could do the deed for me. I did find some good reads/actions/links/events/pictures and I‘m going to post them at the end of this post (and ask you to do the same within the comments), but I didn‘t find anything in particular, that did nail it for me.

For example, I‘m torn inbetween feeling happy about the higher visibilty for trans(*)(gender/sexual), agender, multiplegendered, assigned-wrong-at-birth, intersex people and people with that and_or a simmilar background and_or past and feeling sad about the ones that are going to fall back even more because of exactly that.

Today (and everyday) my heart goes out to the unwanted ones.

The criminal ones.
The non-conforming ones.
The (too) radical ones.
The not-legalized ones.
The ones who are „not trans enough“ and never will be.
The ones who don‘t fall under any white-washed name of a gender.
The angry ones.
The lonely ones.
The ones, who will never be validated.
The ones who don‘t (even) need and_or want to be validated through any (false) representation in and by the media(campains)/TV-series/the system/(corporate) capitalism/neoliberalism/etc. and_or by beeing „discovered“ as a marketing target/strategy.

The ones, who are not „true“ (enough).
The ones, who are suvivors of all this (and more).
The ones, who are fighting to survive right now.
The ones, who will never be „out“.
The ones, who can‘t (afford) and_or don‘t (even) want to „pass“.
The ones, who are not safe.
The suicidal ones.

The sexworkers, the homeless, the refugees, the „illegals“, the criminal youth, the addicts, the HIV-positive ones, the „crazy“ ones and all the other „lunatics“ out there.

The ones whos lifes never will be celebrated.

And the ones, who can see beyond all that shit.
The ones, whos visions of a better, a different world are even bigger than their own lives.
You make me wake up every day.

Thank you.
Wherever you are.
I love you.

*********

Some Links:

- These Posters!!! <3 <3 <3
- A new project for black trans-people from ISD Bund e.V. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland went public today with the launch of their website, including a statement for the TDOR 2015:
http://www.break-the-binary.com/
- B. binaohan , the author of THE MUST READ „Decolonize Trans 101″ wrote this statement.
- LesMigraS also wrote something.
- The amazing Jayrôme C. Robinet puts this text from João Gabriell into focus.
- This „10 Trans Women Pioneers They Definitely Didn’t Tell You About In History Class“.
- This Movie „Stonewall“ should be: „Happy Birthday Marsha P Johnson“.
- This short and hard to digest video.
- Beloved Laverne Cox on TDOR 2015. #saymyname #blacktranslivesmatter
- This hard to find „15 Best Trans Woman Movies According to Trans Women“ and their thoughts of this being an „impossible task/question“.
- This Comic from the dearest „Assigned Male“ Sophie Labelle.
- „Here are 12 Trans Folks Whose Transformative Work You Should Know About“
- 271 reported murders of trans(*)(gender/sexual)people within the last 12 month. 271!
- Some more words by L‘lerrét Jazelle Ailith.
- Yes. EUROPE, this: (thanx TGEU – Transgender Europe!) „How many trans-people need to die for Europe to take action?“

Ein Offener Brief an die Badebetriebe:

Vielen Dank an den ISD Berlin – Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, die folgenden offenen Brief an die Leitung des Stadtbad Neukölln sowie die Berliner Bäder-Betriebe verfasst haben!

„Berlin, den 11.11.2015

Entsetzt über den Umgang mit einer Schwarzen Trans* Person im Stadtbad Neukölln am 03.11.2015

Am Dienstag, den 03.11.2015 besuchte eine Schwarze Trans* Person um 11 Uhr in Begleitung einer Person das Stadtbad Neukölln. Beide Personen entschieden sich entsprechend ihrer Positionierung, aber auch, weil keine anderen Möglichkeiten vorhanden sind, den Frauenbereich der Umkleidekabinen zu nutzen. In der Umkleidekabine kam es zu sich wiederholenden und erheblichen An- und Übergriffe durch anwesende Badegäste.

Es handelte sich hierbei um die Erzieherin einer Kita-Gruppe, welche das Stadtbad Neukölln ebenfalls nutzte. Die Schwarze Trans* Person wurde von der Erzieherin darauf hingewiesen, sich in der “falschen” Umkleidekabine zu befinden und aufgefordert, diese umgehend zu verlassen. Nachdem die Schwarze Trans* Person sich gegenüber der Erzieherin mehrmals positionierte und auf ihr Recht, sich in dieser Umkleidekabine aufzuhalten und diese nutzen zu dürfen, aufmerksam machte, wurde sie von der Erzieherin körperlich daran gehindert die Tür der Einzelumkleidekabine zu schließen. Die Erzieherin begann des weiteren die Schwarze Trans* Person zu beleidigen, zu beschimpfen und anzuschreien. Darüber hinaus wurde die Schwarze Trans* Person von der Erzieherin immer wieder als „junger Mann“ bezeichnet und als eine Gefährdung für die anwesenden Kinder dargestellt, was zu keinem Zeitpunkt gegeben war, da diese lediglich versuchte, das Angebot des Schwimmbades zu nutzen.

Nach dem Hinzuziehen der Badleitung, ließ diese die Schwarze Trans* Person und deren Begleitperson von zwei Angestellten des Stadtbads Neukölln aus dem Frauenbereich führen. Es folgte ein Gespräch mit der Badleitung in Anwesenheit des Badpersonals, in dessen Verlauf die betroffene Person immer wieder auf die vorhergegangene und durch die Badleitung anhaltende Diskriminierung ihrer Person sowie auf geltende Gesetze, im Besonderen auf das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, hinwies. Diese Hinweise wurden von dem Personal mit der Begründung ignoriert, dass diese Gesetze absurd seien und im Stadtbad Neukölln „andere Gesetze“ herrschten. Die Anwesenheit der betroffenen Person wurde von der Badleitung als „Störung des öffentlichen Badebetriebs” bezeichnet und infolge dessen, wurde der Person der Zugang zum Frauenbereich der Umkleidekabinen endgültig untersagt. Erst nach weiteren Verhandlungen wurde es der betroffenen Person gestattet, ihre persönlichen Gegenstände, unter Aufsicht der Badleitung aus der Umkleidekabine zu holen.

Da die betroffene Person sich noch immer in Badekleidung befand, wurde ihr angeboten sich entweder im Männerbereich der Umkleidekabinen oder in der Toilette für Menschen mit Behinderungen umzukleiden. Die Badleitung identifizierte die betroffene Person im Verlauf des Gesprächs fortlaufend gewaltvoll als männlich, indem sie auf für sie „offensichtliche“ Körperlichkeiten verwies. Ebenfalls war diese erst nach wiederholtem Nachfragen bereit, der betroffenen Person ihren Namen zu nennen. Letztlich wurde der betroffenen Person der Zugang zur Badeeinrichtung verwehrt, da es keine Möglichkeit zur Nutzung der Umkleideräumlichkeiten für diese gab.

Bereits am Dienstag, den 27.10.2015, ereignete sich ein ähnlicher Vorfall mit der betroffenen Person und einer anderen Erzieherin derselben Kita-Gruppe. Auch bei diesem Vorfall wurde die betroffene Person von der Erzieherin unter Anwesenheit der Kinder massiv beleidigt und diskriminiert. Die betroffene Person entzog sich der damaligen Situation und setzte ihren Besuch im Stadtbad fort.

In beiden Fällen gaben die Erzieherinnen weder ihre Namen noch den Namen der Einrichtung preis.

Die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V. (ISD) ist entsetzt über die derartige Diskriminierung einer Schwarzen Trans* Person durch die Badleitung des Stadtbad Neukölln, als eine Repräsentantin einer Anstalt des öffentlichen Rechts. Wir werten das Vorgehen der Badleitung als Verstoss gegen geltende UN-Menschenrechtskonventionen, das Grundgesetz sowie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Ein Hinwegsetzen der Badleitung über geltende gesetzliche Bestimmungen, die dem Schutz von marginalisierten Gruppen dienen, ist nicht tragbar und darf nicht ohne Konsequenzen bleiben. Die widerrechtliche Entfernung einer Person aus den Umkleidekabinen sowie letztlich aus dem Stadtbad Neukölln, welche lediglich versucht am öffentlichen Badebetrieb teilzunehmen, kann auch zivil- sowie strafrechtliche Folgen nach sich ziehen.

Wir verurteilen es zutiefst, dass die Schwarze Trans* Person als Opfer eines Angriffes nicht als solches behandelt wurde, sondern diese aufgrund ihrer bloßen Anwesenheit als Täter_in verhandelt wurde, mit einschüchternden Maßnahmen aus der Umkleidekabine entfernt wurde und im Verlaufe des Gesprächs mit der Badleitung weiterhin massiv diskriminiert worden ist.

Die ISD erwartet eine sofortige Stellungnahme der Badleitung des Stadtbad Neukölln, sowie des Vorstands der Berliner Bäder-Betriebe, in welcher eine klare Entschuldigung an die betroffene Person formuliert ist. Darüber hinaus fordern wir eine eingehende Schulung des Personals der Berliner Bäder-Betriebe in Bezug auf Antidiskriminierungsgesetze und Geschlechteridentitäten. Wir erwarten, dass Sie in allen Ihren Einrichtungen Maßnahmen ergreifen, die zukünftig eine Teilhabe von Personen verschiedener Geschlechteridentitäten am öffentlichen Badebetrieb ermöglicht. Ebenso erwarten wir von Ihnen die Ergreifung von Maßnahmen zum Schutz dieser Personen gegenüber An- und Übergriffen von Badegästen und dem Personal.

Wir sind empört über die Nichteinhaltung von Menschenrechten und halten Sie an, dafür Sorge zu tragen, dass diese in allen Ihren Einrichtungen gewahrt werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Vorstand

ISD Bund e.V.

Dieser Briefwechsel wird öffentlich geführt. Das Anschreiben sowie Ihre Antwort können zu Zwecken der Dokumentation und Aufklärung veröffentlicht werden.“

Die betreffenden und im Brief beschriebenen Vorfälle und Übergriffe sind leider keine Einzelfall sondern die Regel und Angriffe aufgrund des Geschlechts, egal welches, ob nun eins der beiden „offiziell anerkannten“, keines, mehrerer, nicht stereotypischer oder ganz anderer sind Geschlechtliche Diskriminierung und Gewalt!

Und um gleich jeglichen möglichen Diskussionen um wer hier vor wem (mittels Toiletten/Umkleidekabinen-Politik) geschützt werden soll und wer Opfer und wer Täter_in ist vorzubeugen, hier ein paar Fakten:

Die Personen, die in Umkleidekabinen und Toiletten (körperlich) angegriffen werden, sind zu fast (ich würde sogar sagen komplett) 100% trans(*)(gender/sexuelle)/inter(*)/agender/gender-nichtkonforme/nichtbinäre Frauen/Menschen sowie Menschen mit einer/mehrere dieser Vergangenheit/en.
Diese Menschen gilt es zu schützen und zu unterstützen und nicht die gewaltvollen binären Cis(*)-sexistischen und genitalistischen Vorstellungen von Stereotyper Zweigeschlechtlichkeit.

Liebe Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), das wär doch auch ein Fall für Euer „Themenjahr“ – folgenden Beschluss vom Frühling dieses Jahres der BVV Neukölln gibt es ja bereits:

https://politik-bei-uns.de/file/561da8071ae6a013fbfe96be

Viel Kraft an alle Betroffenen!

Zum Offenen Brief mit der Liste der mitunterzeichenden Organisationen und Einzelpersonen gehts hier.
Sendet zum Mitzeichnen (bis Freitag, den 13.11.2015) eine Email an: juliusfranklin@isd-bund.org
Zur Antidiskriminierungsstelle des Bundes gehts hier.
Den Beschluss der BVV Neukölln gibts hier nachzulesen.



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